Lovis hebt den Kopf, sobald ich „Three“ sage. Mit diesem kleinen Moment beginnt unser 1-2-3-Spiel: Sie hat verstanden, dass das Wort ein Leckerli ankündigt und auch, dass sie selbst dieses Spiel initiieren kann.
Das 1-2-3-Spiel ist das erste Pattern Game, das ich Familien empfehle, die beginnen, mit ihrer Katze aktiv zu arbeiten. Du brauchst dafür weder einen Clicker noch Vorwissen. Wenn in Deinem Alltag mit Kind viel los ist, findest Du hier also einen einfachen Einstieg ins Katzentraining, das sich gar nicht nach Training anfühlt, sondern eher nach gemeinsamen Spielen mit praktischem Nebeneffekt.
Unsere Lovis hat ihre Freude daran, mich zum Spielen aufzufordern. Für sie ist das eine große Entwicklung, denn Lovis war eine traumatisierte Angstkatze. Ich weiß, dass ich das schon oft geschrieben habe, und ich werde ihr einen eigenen Artikel widmen. Für dieses Mal muss es aber noch einmal genügen. Denn ich will Dir das einfachste Spiel zeigen, das Katzen lernen können und mit dem Du die Tür ins Katzentraining öffnest, sogar für ängstlichste Katzen, die von Menschen so gar nichts halten möchten wie Lovis.
Kurz und knapp: Was ist das 1-2-3-Spiel und wie hilft es Familien mit Kind?
Das 1-2-3-Spiel ist ein Pattern Game, das von Leslie McDevitt für hochreaktive Hunde entworfen und später von Beth Brown für Katzen adaptiert wurde. Bei 1-2-3 zählst Du „eins“, „zwei“, „drei“ in einer beliebigen Sprache und gibst direkt nach der Drei ein Leckerli. Die feste Abfolge macht den Moment vorhersehbar, schenkt Deiner Katze Sicherheit und zeigt Dir, ob sie ansprechbar ist. In Familien mit Kind eignet es sich als ein einfacher Trainingsschritt, mit dem Du eine positive Verbindung zwischen Deiner Katze & Deinem Kind aufbauen kannst.
Was ist das 1-2-3-Spiel?
Das 1-2-3-Spiel gehört zu den Pattern Games. Das sind kurze Spiele mit immer gleicher Abfolge, bei denen dieselbe Handlung stets zum selben Ergebnis führt. Leslie McDevitt hat sie in ihrem Buch „Control Unleashed“ für Hunde entwickelt. Beth Brown ist Katzenverhaltensberaterin und wurde von Leslie McDevitt zum Certified Control Unleashed Instructor (CCUI) ausgebildet. Aktuell ist sie Vizepräsidentin des weltweiten Verbands für Verhaltensberater*innen, der International Association of Animal Behavior Consultants (IAABC). Sie bereitete die Pattern Games für Katzen auf und bildet Katzenverhaltensberater*innen und Katzentrainer*innen weltweit in den Pattern Games weiter.
In 1-2-3 zählst Du auf Deutsch oder in einer beliebigen anderen Sprache „eins“, „zwei“, „drei“ oder „one“, „two“, „three“ und gibst direkt nach der Drei ein Leckerli. Ich nutze die englischen Zahlwörter, da sie sich phonetisch besser voneinander unterscheiden als die deutschen Wörter. Drei Eigenschaften machen 1-2-3 zu einem guten ersten Spiel:
- Deine Katze muss kein eigenes Verhalten zeigen, also nichts tun, damit sie ein Leckerli erhält. Das Leckerli erfolgt auf Dein Wort „Three“, ob sie Dich ansieht oder nicht.
- Du brauchst keinen Clicker und keine Trainingsvorerfahrung.
- Die feste Abfolge macht den Moment vorhersehbar. Deine Katze weiß, was kommt, und kann sich entsprechend darauf einstellen.
Damit legst Du den Grundstein für weiteres Training: Deine Katze lernt, dass Dein Wort etwas ankündigt und dass das, was folgt, gut ist. Auf dieser ersten Verständigung bauen alle weiteren Spiele auf.
Falls Du mich schon länger kennst, erinnerst Du Dich, dass ich bisher Up & Down als Einstieg ins Katzentraining empfohlen habe. Es ist ebenfalls ein sehr niedrigschwelliges Spiel und ich bringe es meinen Familien neben 1-2-3 gerne zu Beginn des Katzentrainings bei. Da ich aber stets auf der Suche danach bin, es Familien noch einfacher zu machen, ihrer Katze zu helfen, schaute ich genauer hin: Noch einfacher als Up & Down ist 1-2-3. Es braucht erst einmal gar nichts von Deiner Katze, während bei Up & Down ein Minimum an Mitarbeit Deiner Katze benötigt wird.
Was 1-2-3 für Deine Katze bedeutet
Das 1-2-3-Spiel gibt Deiner Katze ein vertrautes Muster und vermittelt ihr dadurch Sicherheit. Weil die Abfolge immer gleich bleibt, weiß sie, was als Nächstes kommt. Wenn Du das Spiel mit Deiner Katze gut beherrschst, fängst Du an, es zu variieren: Du kannst Dich im Raum bewegen, es an anderen Orten spielen oder eine weitere Person hinzuholen. Durch das Variieren nimmt Deine Katze dieses Muster in ihren Alltag mit und lernt, dass sie sicher ist, egal, wie ihr Umfeld sich gerade gestaltet.
Zugleich werden ihr die Menschen vertrauter: Je öfter Deine Katze erlebt, dass beim Spiel verlässlich gezählt wird und ein Leckerli folgt, desto besser kann sie das Verhalten des Menschen einschätzen. Dadurch wirkt das Verhalten von Menschen weniger bedrohlich. Das gilt für Erwachsene wie für Kinder.
Dazu kommt die Erfahrung, etwas bewirken zu können. Bei Lovis wiegt das besonders schwer. Bevor sie zu uns kam, hatte sie eher erlebt, dass ihr Handeln keinen positiven Unterschied machte: Sie wurde gelockt, eingesperrt, gejagt, und Menschen wurden übergriffig. Wenn Lovis spielen will, zeigt sie mir ein bestimmtes Verhalten, mit dem sie das Spiel initiiert. Es ist ihr Startsignal. Außerdem lernt Lovis durch das Spielen, dass niemand ohne ihre Erlaubnis ihr zu nahe kommt. Sie muss nicht fliehen oder sich verteidigen, um Gehör zu finden, und so kann sie umlernen. Man könnte es so zusammenfassen: Ich habe eine Stimme, und die zählt.
Positive Gefühle belohnen sich selbst und entspannen. Wenn Du das Spiel in vielen Situationen geübt hast, kannst Du es später dort einsetzen, wo Deine Katze Unterstützung braucht, etwa bei Besuch oder beim Tierarzt oder wenn Du Dein Baby stillst. Es signalisiert ihr: Alles in Ordnung, wir spielen, Du kannst mir vertrauen.
Was Du durch 1-2-3 erkennst
Das 1-2-3-Spiel gibt Dir eine wichtige Information über Deine Katze. Spielt sie mit Dir mit, liegt sie unterhalb ihrer Reizschwelle und ist ansprechbar. Außerdem kann durch 1-2-3 ein leicht erhöhter Stresspegel sinken.
Spielt Deine Katze nicht mit oder geht nicht auf Dich ein, kann das bedeuten, dass sie etwas stört. Schau Dich um: Worauf richtet sie ihre Aufmerksamkeit? Auf ein Geräusch, einen Menschen, einen Geruch oder einen Platz? Dadurch erkennst Du schneller, was sie ablenkt oder belastet, und kannst gezielt daran arbeiten. Drängen hilft hier nicht. Wenn Deine Katze nicht mitspielt, ist das eine Information, mehr nicht. Zeigt sie subtile Anzeichen von Schmerzen, lass sie bitte tierärztlich untersuchen.
Wo liegt die Grenze von 1-2-3?
Ich möchte betonen, dass Pattern Games eine Methode sind, die Deine Katze unterstützen kann. Das 1-2-3-Spiel ist dabei ein Werkzeug. Es hilft am besten vorbeugend, solange Deine Katze ansprechbar ist. Bringe es ihr in Momenten bei, die ruhig sind. Für einen Start mitten in einer Schreckreaktion oder starken Aufregung eignet es sich nicht. Stell es Dir wie Schwimmen lernen vor: Du beginnst nicht mit dem Schwimmunterricht, wenn Du untergehst, sondern weit vorher, um das Untergehen zu vermeiden.
Bitte beachte unbedingt: Ein Pattern Game wirkt nur im passenden Zusammenhang. Wenn Du einen Kurs zu Pattern Games findest, solltest Du darauf achten, ob Dir neben dem Spiel selbst auch seine Anwendung beigebracht wird. In meinem Kurs, der demnächst mit einer Beta-Runde startet, ist dies ein Schwerpunkt: Ich will Dir zeigen, wann sich welches Pattern Game eignet, wie Du es aufbaust und auf unterschiedliche Situationen überträgst. Wenn Dich das interessiert, trag Dich gerne in meinen Newsletter ein, dort erfährst Du weitere Infos.
Zieht sich Deine Katze dauerhaft zurück, faucht oder kratzt sie oder verändert sich ihr Verhalten plötzlich, lass zuerst tierärztlich abklären, ob Schmerzen oder eine Erkrankung dahinterstecken. Kratzt oder beißt sie jemanden, sorge dafür, dass sie sich in einen Raum zurückziehen kann, ohne dass Du sie anfasst. Sie soll sich erst einmal beruhigen dürfen. Eine Verhaltensberatung hilft Dir hier weiter, die Zusammenhänge zu verstehen und die Ursache herauszufinden.
Wie Du das 1-2-3-Spiel aufbaust
Für 1-2-3 brauchst Du lediglich ein paar Leckerli und Deine Katze. Als Belohnung nehme ich hier Leckerli, weil sie die größte Akzeptanz bei Katzen genießen und sich auch für ängstliche Katzen eignen. Wenn Deine Katze weniger auf Leckerli anspricht, dagegen aber z. B. Streicheleinheiten viel lieber mag, nutze ein kurzes Kraulen durch Dich als Belohnung.
Baue die Abfolge rückwärts, also von hinten nach vorne auf. Dieser Rückwärtsaufbau heißt Backchaining und ist ein einfacher Weg, um jemandem ein neues Verhalten beizubringen. So geht’s:
- Gib „Three“ eine Bedeutung und lade es auf
Sag „Three“ und gib Deiner Katze sofort ein Leckerli. Wiederhole dies etwa 5-10 Mal pro Einheit. Wiederhole die Einheit an mehreren Tagen nacheinander, bis Deine Katze reagiert, z. B. den Kopf anhebt oder Dir ihre Aufmerksamkeit schenkt. Anhand ihrer Reaktion erkennst Du, wann sie versteht, dass „Three“ ihr ein Leckerli ankündigt. - Setze „Two“ vor „Three“
Sag „Two“, anschließend „Three“ und gib dann das Leckerli. Wiederhole dies wie eben beschrieben, bis Deine Katze schon bei „Two“ reagiert. - Setze „One“ vor „Two“ und „Three“
Führe „One“ genauso ein wie „Two“. - Startsignal einführen
Achte darauf, ob Deine Katze Dir von sich aus irgendein Verhalten zeigt, das Du als Signal nutzen kannst, um 1-2-3 zu starten. Im Verlaufe des Spiels hob Lovis z. B. an ihrem Platz ihr linkes Vorderpfötchen. Ich habe das als Startsignal genommen und künftig erst mit dem Zählen begonnen, wenn sie ihr Pfötchen hob. Dadurch bekam sie eine Möglichkeit, mir klar zu sagen, dass sie jetzt spielen will.
Gehe immer erst dann zum nächsten Schritt, wenn Du die Reaktion bei dem jeweils aktuellen Schritt deutlich siehst. Dein Tempo richtet sich immer nach Deiner Katze.
Wie Du 1-2-3 an unterschiedlichen Orten spielst
Sobald die Zahlenfolge und das Startsignal feststehen, übst Du das Spiel in wechselnden Situationen. Lernen geschieht immer abhängig vom Zusammenhang. Ein Spiel, das am Lieblingsplatz klappt, gilt für Deine Katze noch nicht automatisch auch im Flur oder am Abend. Dieses Übertragen auf neue Situationen heißt Generalisieren. Das habe ich mit Lovis geübt:
- Ich wechselte meine Position und zählte rechts von ihr, statt wie zuvor links.
- Wir gingen einen Schritt weg von ihrem Lieblingsplatz und wählten eine niedrigere Ebene, also vom Kratzbaum auf den Wohnzimmertisch.
- Wir wechselten den Raum und spielten statt im Wohnzimmer in der Küche.
- Wir spielten zu anderen Uhrzeiten und in Anwesenheit anderer Menschen und Katzen.
- Zuletzt spielten meine Kinder mit Lovis 1-2-3.
Jedes Mal, wenn ich etwas an dem Spiel variierte, initiierte ich es zuerst und begann wieder mit dem ersten Schritt. Da der Zusammenhang jeweils neu war, wollte ich, dass Lovis verstand, dass wir 1-2-3 nun auch an dem anderen Ort oder zu der anderen Uhrzeit spielen können. Sobald sie verstand und mir ihr Startsignal anbot, initiierte ich das Spiel vorerst immer seltener und überließ ihr die Kontrolle, wann sie spielen wollte. Dadurch festigte sich das Startsignal, und Lovis erlebte, dass sie direkt mit mir kommunizieren kann und ich sie höre.
Mittlerweile ist es ein Miteinander: Wir beide fragen, ob der jeweils andere Lust hat, 1-2-3 zu spielen. Dabei spreche ich Lovis einfach an: „Lovis, 1-2-3 spielen?“ Ich pausiere kurz, beginne zu zählen und gebe bei „Three“ das Leckerli. Damit prüfe ich ihre Bereitschaft zum Mitspielen. Nach dem Leckerli beobachte ich ihre Reaktion: Hebt sie ihre linke Pfote, dann will sie spielen. In dem Fall zähle ich im zweiten Durchgang erst, wenn Lovis erneut ihre Pfote als Startsignal hebt und mich damit zum Weiterspielen auffordert. Hebt sie dagegen ihre Pfote nicht, dann blinzle ich ihr zu und gehe, denn dann will sie in der Regel ihre Ruhe haben.
Beth empfiehlt, jede Runde mit ein oder zwei Durchgängen der Grundversion aufzuwärmen. Außerdem beschreibt sie eine mögliche Variante: Du machst zu jeder Zahl einen kleinen Schritt und gibst nach „Three“ das Leckerli. Später, wenn das Spiel gefestigt ist und Du weitere Pattern Games lernst, kannst Du verschiedene Spiele miteinander kombinieren. Du kannst kreativ werden und eure ganz eigenen Abfolgen entwickeln oder die Kombinationen gezielt einsetzen, wenn Du einen Moment überbrücken musst. Pattern Games sind wirklich vielseitig einsetzbar.
Wann kann Dein Kind bei 1-2-3 mitspielen?
Sobald Du das Spiel mit Deiner Katze aufgebaut hast und Dein Kind die Abfolge gut beherrscht, kann es ebenfalls 1-2-3 mit Deiner Katze spielen. Doch auch wenn das Spiel einfach ist, bleibt der Aufbau Erwachsenensache. Bleib daher in der Nähe und beobachte Deine Katze und Dein Kind, wenn sie miteinander 1-2-3 spielen.
Das gemeinsame Spielen geschieht in der Regel, ohne sich zu berühren. Das ist v. a. für Deine ängstliche Katze wichtig, denn bevor sie Berührung erlaubt, muss sie Deinem Kind erst vertrauen. Das 1-2-3-Spiel gibt ihr die Möglichkeit dazu: Dein Kind kann Kontakt zu Deiner Katze aufbauen und mit ihr interagieren, ohne sie zu berühren.
Hinweis: Streicheln
Ob und wann Dein Kind Deine Katze streicheln darf, entscheidet Deine Katze. Kommt sie auf Dein Kind zu, beschnuppert es oder reibt ihr Köpfchen an ihm, halte Dein Kind in diesem Moment zurück. Mit dem Kopfreiben beginnt Deine Katze, Dein Kind in ihre Welt zu holen und ihren Geruch mit seinem zu mischen. Das ist keine Einladung zum Streicheln. Reibt sie ihr Köpfchen mehrmals entspannt an Deinem Kind, kannst Du die Hand Deines Kindes in Deine nehmen und Deiner Katze entgegenhalten. So baust Du ihr eine Brücke und bleibst als vertraute Person an ihrer Seite. Weicht Deine Katze zurück, beende die Annäherung. Wie Du das Streicheln Schritt für Schritt aufbaust, beschreibe ich in einem eigenen Artikel, der demnächst erscheint.
Wenn Dein Kind mit Deiner Katze spielt, wird es für sie zu einer Quelle angenehmer Erfahrungen. Und auch Dein Kind lernt dabei viel:
- Es beobachtet das Verhalten Deiner Katze, lernt es zu verstehen und richtet sein eigenes Handeln daran aus.
- Es lernt Respekt vor der Entscheidung eines Lebewesens, das schwächer wirkt.
- Es nimmt ein Ja und ein Nein an, ohne es persönlich zu nehmen. Beides sind Informationen Deiner Katze, die einen ebenso freien Willen hat wie Dein Kind.
Pattern Games knüpfen an den Gedanken der Gewaltfreien Kommunikation an, und die ganze Familie lernt mit. Ihr verbringt gemeinsame Zeit, in der ihr gedanklich beieinander seid. Fernseher und Handy bleiben aus. Sowohl Deine Katze als auch Dein Kind erleben diese Momente positiv, und das stärkt die Beziehung untereinander. Und Du kannst zusehen, wie euer Alltag sich Stück für Stück entspannt.
Wie Katzen und Kinder im Spiel lernen, habe ich auch im Artikel Der Ernst des Spiels beschrieben.
FAQs
Muss meine Katze etwas können, um 1-2-3 zu spielen?
Nein. Deine Katze muss nichts können und sie muss auch kein Verhalten zeigen. Es ist egal, ob sie Dich ansieht, wegschaut oder sich umdreht. Das Leckerli bekommt sie trotzdem. Ihre Reaktion verrät Dir aber, ob sie ansprechbar ist. Bietet Deine Katze hingegen von sich aus ein Verhalten an, kannst Du es später als Startsignal aufbauen.
Was kann ich tun, wenn meine Katze keine Leckerli mag?
Manche Katzen sind Leckerli nicht besonders zugeneigt und schätzen andere Dinge mehr, etwa Streicheln oder etwas zum Riechen oder Erkunden. Leckerli sind als Belohnung am weitesten verbreitet, deshalb nutze ich sie hier als Beispiel. Wenn Deine Katze keine Leckerli verträgt, suche Unterstützung durch eine Katzenernährungsberatung. Oft kannst Du einen Teil des regulären Futters Deiner Katze als Leckerli nutzen. Beobachte, was Deine Katze bevorzugt, und gib es ihr als Belohnung auf Dein Zahlwort.
Kann mein Kind das Spiel auch mit meiner Katze spielen?
Ja, sobald Du es mit Deiner Katze aufgebaut hast. Danach zeigst Du Deinem Kind, wie es geht. Bleib in der Nähe, solange Dein Kind mit Deiner Katze spielt. Die Verantwortung, das Verhalten Deiner Katze und Deines Kindes einzuschätzen und im Zweifelsfall rechtzeitig helfen zu können, liegt immer bei Dir.
Hilft das 1-2-3-Spiel einer ängstlichen Katze?
1-2-3 gibt Deiner Katze ein vorhersehbares Muster. Wenn Du es in ruhigen Momenten aufbaust, in denen sie ansprechbar ist, und es Schritt für Schritt in neue Situationen überträgst, kannst Du ihr helfen, Sicherheit zu gewinnen und entspannter zu werden. Bestimmt die Angst den Alltag Deiner Katze und eurer Familie, suche Dir bitte Unterstützung bei einer katzenkundigen Tierarztpraxis und in einer Verhaltensberatung.
Fazit: Heute heißt es „Three“
Du kannst heute beginnen, Deiner Katze das 1-2-3-Spiel beizubringen. Für den ersten Schritt brauchst Du ein Wort, ein Leckerli und Deine Katze. Sobald der Ablauf gut sitzt, kannst Du Deinem Kind das Spiel beibringen und es kann ebenfalls mit Deiner Katze spielen. Katze & Kind gehören beide zu Deiner Familie, und dieses Spiel gibt ihnen einen gemeinsamen Anfang. Schau in den nächsten Tagen, wann und ganz besonders wie Deine Katze auf 1-2-3 reagiert.
Wenn Du mehr wissen willst, wie Du Deine Katze & Dein Kind gemeinsam stärkst, lade Dir hier mein kostenloses Booklet Katze liebt Kind herunter. Du meldest Dich damit gleichzeitig zu meinem Newsletter an und erhältst jeden Dienstag einen praktischen Impuls für ein entspanntes Zusammenleben mit Katze & Kind.






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