6 Geschichten über Verbindungen, die ein Leben veränder(te)n – Zusammenfassung meiner Blogparade

Aug., 2026 | Beziehung

Als ich meine Blogparade „Mein Tier und ich – eine Verbindung, die mein Leben verändert(e)“ ausrief, wusste ich nicht, ob jemand daran teilnehmen würde. Umso mehr freue ich mich, dass nun sechs Geschichten zusammengekommen sind. Ich habe jede einzelne gerne gelesen und trage sie wie kleine Juwelen hier zusammen, bei der einen oder anderen mit einer Träne dabei.

Doch warum habe ich ausgerechnet nach der Wirkung eines Tieres auf ein Leben gefragt? Weil ich denke, dass Tiere uns einen Spiegel vorhalten, den wir sonst selten bekommen. Wir Menschen passen uns gut an. Wir wollen einander nicht verletzen und zeigen deshalb oft nicht, was wirklich in uns vorgeht, welche Gedanken uns umtreiben und welche Fragen uns beschäftigen. Tiere machen das nicht. Sie sind ehrlich und begegnen uns ungeschminkt. In dieser Ehrlichkeit werden wir mit uns selbst konfrontiert, und dadurch tragen Tiere zu unserer Entwicklung bei. Das ist ein schöner Prozess und manchmal auch ein schmerzhafter. Denn wir bleiben gerne in unserer Komfortzone, dabei liegt gerade im Schritt darüber hinaus das, was uns wachsen lässt. Über diese Offenheit in den Geschichten habe ich mich besonders gefreut.

Die Beiträge stelle ich Dir chronologisch nach ihrem Eingang vor. Wenn Du wissen möchtest, wie es zu dieser Blogparade kam, lies Dir gerne meinen Aufruf zur Blogparade durch.

Katja Henopp: Wie aus Katzenliebe eine Berufung wurde

Katja nimmt uns mit zu den Katzen, die tiefe Spuren in ihrem Leben hinterlassen haben. Besonders eindrücklich erzählt sie von ihrem Kater Sisko und der Zeit, in der ihm ein territorialer Nachbarskater immer wieder auflauerte. Katja schreibt sehr offen, wie ohnmächtig sie sich dabei fühlte. Aus dieser Hilflosigkeit heraus fasste sie den Entschluss, Katzenpsychologin zu werden. Ich finde es schön, dass ausgerechnet die schwerste Zeit ihr den Weg gezeigt hat.

von Katja Henopp: Mein Tier und ich – eine Verbindung, die mein Leben verändert(e)

Johanna Fleischmann: Eine Verbindung, die über den Tod hinaus bleibt

Johanna erzählt von ihrem ersten Hund, der sie dreizehn Jahre lang begleitet hat, durch Schule, Studium und mehrere Umzüge. Erst als er nicht mehr da war, wurde ihr bewusst, wie tief diese Verbindung wirklich war. Aus dem Wunsch, Tiere und ihre Menschen besser zu verstehen und ihnen zu helfen, wurde später ihr Beruf. Was mich an ihrem Beitrag berührt hat, ist der Gedanke, dass eine Beziehung sich verändern und trotzdem bleiben kann.

von Johanna Fleischmann: Mein Hund und ich – eine Verbindung, die mein Leben veränderte

Ute Hauth: Eine Kindheit voller Tiere

Ute geht einen ganz eigenen Weg. Sie schreibt offen und mit einiger Selbstironie über ihre Kindheit, in der Tiere zwar immer wieder dazugehörten, eine besondere Beziehung daraus aber nicht entstand. Ihren Satz über sich selbst hat sie als Kind gelernt, und lange stimmte er. Was ich an ihrem Beitrag mag, ist diese Ehrlichkeit. Nicht jede Verbindung zu einem Tier beginnt in der Kindheit.

von Ute Hauth: Tierisch

Rita: Vom Zurückgeben-Wollen zum Seelenhund

Rita war nie ein Hundemensch und wollte ihre Hündin Kimba nach nur drei Tagen wieder ins Tierheim bringen. Was sie davon abhielt, waren die stillen Tränen ihres Sohnes. Heute, elf Jahre später, ist Kimba ihr Seelenhund. Mich hat berührt, wie offen Rita über ihre anfängliche Überforderung schreibt und wie aus einem Hund, der zunächst viel zu viel Raum in ihrem Leben einnahm, ganz selbstverständlich ein Teil ihres Lebens wurde.

von Rita (Grünkraft): Ich wollte meine Hündin nach drei Tagen zurück geben

Katja Schoonbergen: Führung, die leise sein kann

Katja ist als Katzenmensch groß geworden und hat das Wort Führung lange mit Kommandoton und Unterwerfung verbunden. Dass sie es heute völlig anders versteht, verdankt sie einem Rhodesian Ridgeback, der auf Druck mit Gegendruck antwortet und sehr genau spürt, ob sie wirklich klar ist. Beim Lesen habe ich oft genickt, weil sich dieselben Fragen auch im Zusammenleben mit Katzen stellen.

von Katja Schoonbergen: Was Floyd mir über Führung beigebracht hat

Mara Hoffmann: Drei Mäuse und ein Wendepunkt

Zum Schluss noch meine eigene Geschichte. Ich bin mit vielen verschiedenen Tieren aufgewachsen. Doch dass ausgerechnet ein Käfig auf dem Küchentisch eine Faszination auslösen würde, die mich bis heute nicht loslässt, hätte ich damals nicht gedacht. Bis daraus mein Weg mit den Katzen wurde, lagen noch einige Umwege vor mir.

von Mara Hoffmann: Mein Weg zur Katze begann nicht mit einer Katze

Was diese Geschichten mir zeigen

Wenn ich die Beiträge nebeneinanderlege, sehe ich ein gemeinsames Muster. Tiere wirken auf eine besondere Weise auf uns. Sie bringen uns in Verbindung mit uns selbst, sie zeigen uns, wozu wir fähig sind, und sie führen uns oft dorthin, wo unser eigener Weg liegt. Bei den einen wurde aus dieser Wirkung ein Beruf, bei anderen ein tiefes Vertrauen zu einem Tier, das sie nicht mehr missen möchten.

Und dann ist da Utes Beitrag, der auf den ersten Blick das Gegenteil erzählt. Sie beschreibt, dass sie diese besondere Nähe zu einem Tier nie empfunden hat. Gerade dieser Beitrag gehört für mich unbedingt dazu. Denn er zeigt, dass die Wirkung eines Tieres nichts ist, das man erzwingen oder von sich erwarten muss. Manche Menschen finden ihren Spiegel woanders, und auch das ist eine ehrliche Antwort auf meine Frage. Utes Offenheit rundet das Bild ab.

Nun bleibt mir, Danke zu sagen. Danke an jede von euch, die eine Geschichte geteilt und offen von sich und ihrem Tier erzählt hat. Ich habe jede einzelne mit Freude gelesen und nehme aus jeder etwas mit.

Und wenn Dich die Verbindung zwischen Mensch und Tier, besonders die zwischen Katze und Kind, auch über diese Geschichten hinaus interessiert, lade ich Dich herzlich ein, in meinem Newsletter weiterzulesen.

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Hi, ich bin Mara

Hi, ich bin Mara

Als Katzenverhaltensberaterin & Pädagogin begleite ich Dich dabei, Deine Katze auf Augenhöhe zu verstehen und eine Beziehung zu gestalten, die auf Respekt und Vertrauen beruht.

Mein Augenmerk liegt besonders auf Katzen in Familien mit Kindern – gerade dort, wo der Alltag oft hektisch und herausfordernd ist.

Ich helfe Dir, Missverständnisse aufzulösen und eine echte Verbindung zwischen euch zu gestalten – mit alltagstauglichen Schritten, die sich unkompliziert in Dein Familienleben integrieren lassen. Gemeinsam schaffen wir einen entspannten Alltag mit Nähe, Spiel und Geborgenheit.

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