12 von 12 im Juli 2026: Der Garten ruft!

Juli, 2026 | Rückblicke, 12 von 12

Es ist 4 Uhr früh und mein Arbeitstag beginnt. Jetzt, um kurz nach 6 schreibe ich bereits die ersten Zeilen für meinen 12von12, den ich wie immer bei Caro von Draußen nur Kännchen verlinke. Danke, Caro, für diese tolle Möglichkeit, die 12von12s zu sammeln und auf diese Weise viele weitere Blogs kennenzulernen!

In MV sind die Ferien eingezogen, so dass für uns alle eine Stunde mehr Schlaf drin ist. Dennoch ist in der Früh bereits so viel passiert, dass ich im Grunde einen fertigen 12von12 direkt erstellen könnte. Aber ich bin gespannt, was heute noch so vor die Linse kommt, denn der Tag ist ausgebucht.

Zuerst wird ausgiebig gelüftet. Wenn die Nacht über die Fenster dicht sind, ist die Luft am nächsten Morgen einfach „dicht“. Vor der Tür wartet schon Monty darauf, dass er sein Frühstück bekommt und ins Haus darf. Die Katzen vertragen sich alle, d.h., die Zusammenführung betrachte ich als geglückt, dennoch darf Monty nachts noch nicht ins Haus. Wieso, weshalb, warum, steht auf meiner Liste für neue Blogartikel. Wenn Du mehr über Zusammenführungen lesen und über neue Blogartikel informiert bleiben oder einfach unsere Geschichte mit verfolgen willst, verlinke ich hier dezent meinen Newsletter.

Auf dem Treppenabsatz vor der Haustür sitzt ein schwarz-weißer Kater und wartet auf sein Frühstück.

Nachdem alle versorgt sind und das Haus gelüftet, mache ich mir meine Carob-Milch. Das Bild ist Dir vermutlich aus vorigen 12von12 vertraut – seit dem Winter ist sie regelmäßiger Gast in meiner Tasse.

In einer Keramiktasse ist eine Carobmilch aufgegossen.

Das Akku meldet sich, nur noch 6%. Da heute noch mehr Fotos geplant sind, stecke ich das Telefon direkt an die Steckdose.

Kaum sitze ich wieder, höre ich etwas rhythmisch pochen. Ziemlich irritiert, was um diese Uhrzeit hier los ist, gehe ich durchs Haus. Ich staune nicht schlecht, als ich aus dem Fenster schaue:

Ein rotes Huhn spaziert durch einen Gemüsegarten, vorbei an Frauenmantel und orangener Taglilie.

Ich muss schmunzeln. Ich hab das Huhn Trudi genannt und begleite sie ein Stück durch den Garten mit Albert und Monty im Schlepptau.

Albert ist Trudi nicht geheuer. Mit gebührlichem Abstand verfolgt er sie. Monty ist da deutlich entspannter. Nachdem Trudi ihre Neugier gestillt hat, kehrt sie um und ich gehe rein, um noch etwas weiter zu arbeiten.

Immerhin: Im Rahmen diverser Blogparaden habe ich drei Artikel vorbereitet. In meiner eigenen Blogparade frage ich Dich nach der Beziehung zu einem Tier, das Spuren in Deinem Leben hinterlassen hat – beruflich und/ oder privat. Wie Du daran teilnehmen kannst, erfährst Du in meinem Aufruf. Weitere Blogparaden, die dieses Jahr stattfinden, findest Du bei Judith Peters.

Um 7 Uhr ist Schluss mit „Business“. Dann wachen die Kinder langsam auf und unser Tag beginnt. Heute sind wir für einen Garteneinsatz verabredet. In unserer Gemeinde haben wir ein Projekt, bei dem wir einmal im Monat bei jemandem im Garten mit anpacken. Die Kinder sind natürlich begeistert und erleben auf diese Weise nicht nur eine Bandbreite an Arbeitsgeräten, sondern auch Organisation, Gemeinschaft, Zusammenarbeit und die Freude, wenn die Arbeit erfolgreich erledigt wird.

Vor blühendem Oregano steht ein weißer Schemel mit Gartengeräten. Daneben liegt ein buntes Kniekissen.

Nach getaner Arbeit werden wir heute ganz besonders verköstigt mit Salat, Soljanka und selbstgemachtem Eis. Alles schmeckt sehr lecker und die Stimmung ist ausgelassen heiter. Zum Schluss sind die Kinder sich einig: Das Eis in den Sorten Erdbeere und Waldmeister war das Beste 😀

Ein reich gedeckter Tisch mit Salat, Baguette und Soljanka steht im Garten unter dem Schatten zweier Kirschbäume.

Zwischendrin schauen wir nach unseren Katzen, die über die Mittagszeit im Haus geblieben sind. Lovis schaut oft grimmiger, als sie ist. Kürzlich las ich bei einer Kollegin davon, dass die groß geöffneten Augen ein Qualzuchtmerkmal seien. Mmh, das kenne ich noch nicht, ist aber ein Thema, mit dem ich mich auseinandersetzen werde.

Eine dreifarbige Langhaarkatze sitzt auf den Fliesen und schaut zur Kamera (mir) hoch.

Nach der Arbeit ist vor der Arbeit, oder wie sagt man? Auch im eigenen Garten wird noch zugepackt.

Im Garten brennt ein kleines Feuer in einer großen Feuerschale. Etwas Rauch steigt auf.

Auch unser Bauer arbeitet unermüdlich. Heute steht die erste Mahd an. Für die Kinder ein Highlight, ihn so dicht an der Wiese vorbeifahren zu sehen. Da wir darauf nicht vorbereitet sind, haben wir die Kopfhörer nicht mit in den Garten genommen. Schließlich wird es dann doch zu laut. Wir gehen nach vorne und lassen den Papa alleine weiter brennen.

Auf einer Wiese fährt ein Traktor und mäht die erste Mahd.

Nachdem der Trubel vorbei ist, geht’s für die Katzen noch mal raus. Abends sind dann schließlich alle müde und glücklich.

Ein schwarz-weißer Kater schläft in einem Bettchen auf einem Kratzturm.

Nun stelle ich meinen Beitrag für heute noch fertig und dann heißt es nur noch frisch machen, Abendbrot essen und ab in die Federn. Morgen ist ein neuer Tag.

Wie immer freue ich mich, wenn Du mir einen Kommentar hinterlässt und gerne auch den Link zu Deinem 12von12!

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Hi, ich bin Mara

Hi, ich bin Mara

Als Katzenverhaltensberaterin & Pädagogin begleite ich Dich dabei, Deine Katze auf Augenhöhe zu verstehen und eine Beziehung zu gestalten, die auf Respekt und Vertrauen beruht.

Mein Augenmerk liegt besonders auf Katzen in Familien mit Kindern – gerade dort, wo der Alltag oft hektisch und herausfordernd ist.

Ich helfe Dir, Missverständnisse aufzulösen und eine echte Verbindung zwischen euch zu gestalten – mit alltagstauglichen Schritten, die sich unkompliziert in Dein Familienleben integrieren lassen. Gemeinsam schaffen wir einen entspannten Alltag mit Nähe, Spiel und Geborgenheit.

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