12 von 12 im März 2026: Ab in die Sonne!

März, 2026 | Rückblicke, 12 von 12

Endlich Frühling! Wem geht es noch so? Obwohl ich den Winter liebe und dieses Jahr mich sehr über den Schnee gefreut habe, bin ich genauso froh, dass es wieder warm wird! Die neue Erkältungswelle lässt langsam nach und die Kinder sind noch etwas schlapp. Doch auch sie zieht es nach draußen an die frische Luft und mit den Katzen ist es oft auch ein „Spazieren stehen“ als ein „Spazieren gehen“. Und weil heute der 12. März ist, sind hier meine 12 von 12- Impressionen. Weitere Eindrücke findest Du bei Caro von Draußen nur Kännchen, die diese alte Bloggertradition aufrecht hält.

Früh morgens werde ich erst einmal von Möhrchen begrüßt. Die Sonne leuchtet durch das Fenster, wodurch Möhrchens Augen ganz zart grünlich schimmern.

Eine dreifarbige Norwegische Waldkatze mit grünen Augen sitzt auf einem Klavierhocker aus rötlichem Nussbaum-Holz.

Morgens gehe ich erst einmal durchs Haus und schaue nach, wo alle Katzen sind. Dann wird gefüttert und die Toiletten gesäubert. Unsere Jungs liegen mit ihrer Erkältung noch hustend im Bett. Wir verbringen den Tag also relativ entspannt.

Eine silber-weiße Norwegische Waldkatze liegt verschlafen auf einem Kratzbaum vor einem Holzsprossenfenster.
Ist es wirklich schon wieder Morgen?

Nachdem irgendwann am Vormittag alle aus den Betten sind und gefrühstückt haben, zieht es uns raus: Die Sonne wärmt, der Wind ist frisch. Es ist wunderbares Frühlingswetter. Die Babys (unsere Päppelkätzchen) werden weiter an Leine und Geschirr gewöhnt und freuen sich schon auf ihren Ausgang. Jeder hat sein/ ihr eigenes Temperament und Tempo, ich gehe u. a. auch deswegen immer nur mit einem Kätzchen raus.

Eine Katzentrainerin zieht einem grau-weißen Hauskater auf einem Regal ein blaues Sicherheitsgeschirr an und krault ihm anschließend die Wangen. Er genießt es.

Es ist noch recht ungewöhnlich, mit einer Katze spazieren zu gehen. Und was neu ist, ist für Kinder immer aufregend und spannend. In unserer Begleitung dürfen unsere Jungs im Garten die Leine halten und lernen dadurch nicht nur die jeweilige Katze zu beobachten, sondern auch ihre Umgebung im Auge zu behalten. Das ist ziemlich anstrengend und fordert viel Konzentration.

Ein grau-weißer Jungkater geht an Leine und Geschirr mit hoch erhobenen Schwanz durch einen Garten spazieren.

Jede Katze will natürlich etwas Anderes kundschaften… Im Nachbargarten wird gewerkelt. Da muss man inne halten und überlegen… gefährlich oder nicht? In diesem Fall war es ungefährlich und die Erkundungstour geht weiter.

Ein schwarz-weißer Jungkater geht mit Leine und Geschirr durch einen Garten spazieren. Er hört ein Geräusch und hält aufmerksam in der Bewegung inne. Er schaut nach links in die Richtung, aus der das Geräusch kam.
Was er wohl gehört hat?

Bei unserem Rundgang durch den Garten entdecken wir das erste Gänseblümchen! Bald dauert es nicht mehr lang, da ist die Wiese voll mit ihnen!

Auf einer Wiese blühen die ersten Gänseblümchen. Es hat drei Blüten, die mittlere Blüte hat einen rosa Rand, während die äußeren beiden Blüten rein weiß sind.
Das erste Gänseblümchen!

Nachdem die ersten beiden Kater wieder im Haus sind, wollen die nächsten raus: Unser Jüngster will natürlich unbedingt mit seinem Levi raus. Aber der Rasen ist morgens noch nass! Mit einem Hechtsprung hüpft Levi auf die Schaukel, was unserem Jüngsten recht ist. Er lässt sich fallen und verschnauft – die Erkältung sitzt einfach noch.

Ein rotgetigerter Jungkater sitzt auf einer roten Hollywoodschaukel neben einem Jungen in grüner Jacke. Der Kater schaut sich aufmerksam um.

Schließlich ist Tabby dran. Tabby hat ein völlig anderes Temperament als ihre Brüder: Sie ist eine echte Abenteurer-Katze und kann es kaum erwarten, raus zu gehen. Alles ist spannend, nichts ist vor ihr sicher – v.a. dann nicht, wenn im Futterbaum die Vögel zwitschern… So lange sie klein sind, denkt man noch gar nicht daran, dass sie einmal flinke Jäger werden. Doch mit nun 5 Monaten… da sieht man es den Babys an, wie es in ihren Pfoten juckt…

Nach dem Spaziergang geht es rein. Alle sind platt und schlafen ne Runde. Für die Großen habe ich derzeit kein Geschirr und nach einer unschönen Begegnungen mit dem Nachbarshund und da Monty derzeit bei uns im Freigang ist, erhalten sie ihre tägliche frische Luft am gesicherten Fenster. Aber: Auch sie würden gerne in den Garten. Mal sehen, wie sich das auflöst.

Eine silber-weiße Norwegische Waldkatze und ein schwarz-weißer Jungkater liegen gemeinsam auf einem Bett und halten Mittagschlaf.
Paul freut sich über Erbses Gesellschaft

Während Paul bei Erbse schläft, sucht Albert meinen Schoß. Sehr zum Leidwesen von Tabby, die neben uns rechts auf dem Stuhl schläft, weil: Die Babys wurden größer, da passten nicht mehr 4 auf den Schoß… irgendwann auch nicht mehr drei…dann passten nicht mal mehr zwei auf meinen Schoß… Mit 5 Monaten sind die Kleinen schon so groß und wollen noch weiter wachsen. Dabei maßen sie vielleicht 10 cm, als wir sie aufnahmen und passten zu viert in die Hände meins Mannes. Ja, wir schwelgten heute in Erinnerungen. Dafür hatte ich dann keine Kraft mehr zum Kochen und es gab neben Bratlingen und Salat einfach Brote mit Aufstrichen.

Ein grau-weiß getigerter Jungkater liegt auf dem Schoß einer Katzentrainerin. Die Frau will essen, vor ihr auf dem Tisch stehen ein Teller mit gemischten Salat und mehrere Aufstriche.

Monty lässt sich lieber durch die Gegend tragen wie ein großes Baby. Und mit groß meine ich groß. Immerhin wiegt er gute 8kg und hat ne Länge von etwas über 60cm vom Kopf bis zum Schwanzansatz. Bevor wir mit den Babys raus gingen, hatte ich mir natürlich Gedanken gemacht, ob oder wie das mit Monty klappen soll, wenn sie aufeinander treffen. Mit den Großen Katzen war die Zusammenführung nach ca. 8 Monaten leider gescheitert. Die Babys hatte er dagegen verhältnismäßig gut angenommen. Entweder ignoriert er sie oder er zeigt Anzeichen von Spiel- und stoppt immer, weil die Kleinen ja doch irgendwie wohl noch klein sind.

Mir wähnt auch langsam, ob seine soziale Unverträglichkeit vielleicht auf einen ganz einfachen Umstand zurückzuführen ist: Als Streuner musste er ums Überleben kämpfen und war Kälte und Hunger ausgesetzt. Viele Katzen leiden unter einem sog. Hungertrauma, da sie einfach zu selten gefüttert werden und dann auch zu wenig Futter erhalten. Ressourcenmangel ist einer der Hauptgründe, warum es in Mehrkatzenhaushalten Streitigkeiten gibt oder, wie bei uns, Katzen sich mäßig vergesellschaften lassen. Die Ängste sitzen einfach und ein Trigger mag noch so klein sein, aber es reicht, um bisherige Bemühungen zunichte zu machen.

Bevor Monty auf eine unserer anderen Katzen trifft, sorgen wir deshalb dafür, dass er immer gut gesättigt ist. Bisher funktioniert es so gut, dass es Nasenbegrüßungen gibt und Monty manchmal mit uns mit spazieren geht.

Ein kräftiger schwarz-weißer Kater liegt entspannt auf dem Arm eines Mannes. Er schaut über die Schulter rüber, den Mann sieht man nur von hinten.
Baby Monty mit meinem Mann

Heute Abend geht es noch zu einem Workshop. Da freue ich mich schon sehr drauf, denn es wird mir helfen, meine Arbeit noch besser zu fokussieren und mich dem zu widmen, was mir sehr am Herzen liegt! Ich werde über das Ergebnis an anderer Stelle berichten 🙂

Selfie einer Katzentrainerin bei einem Workshop. Die Trainerin ist brünett mit Hazel-Augen. Sie lächelt entspannt in die Kamera.

Ich hoffe, Du hattest Spaß an Deinem Ausflug in meinen Tag und ich freue mich über einen Kommentar von Dir! Wenn Du auch einen 12 von 12 verbloggt hast, hinterlasse mir auch gerne Deinen Link! Bis zum nächsten Mal!

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Hi, ich bin Mara

Hi, ich bin Mara

Als Katzenverhaltensberaterin & Pädagogin begleite ich Dich dabei, Deine Katze auf Augenhöhe zu verstehen und eine Beziehung zu gestalten, die auf Respekt und Vertrauen beruht.

Mein Augenmerk liegt besonders auf Katzen in Familien mit Kindern – gerade dort, wo der Alltag oft hektisch und herausfordernd ist.

Ich helfe Dir, Missverständnisse aufzulösen und eine echte Verbindung zwischen euch zu gestalten – mit alltagstauglichen Schritten, die sich unkompliziert in Dein Familienleben integrieren lassen. Gemeinsam schaffen wir einen entspannten Alltag mit Nähe, Spiel und Geborgenheit.

Kommentare zum Beitrag

1 Kommentar

  1. Liebe Mara

    Möhrchen ist ja ein toller Katzenname. Und sie ist so anmutig! Das mit dem Spazierengehen fand ich auch spannend, hab ich so nicht gekannt. Wir sind hier auf dem Land und da streunen die Katzen einfach bisschen rum wie es ihnen gefällt ;). Ich hoffe, du warst beim Claimen erfolgreicher als ich 😉 …
    Ganz liebe Grüße, Edith

    Antworten

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