12 von 12 im September 2026: Mach mal Pause, Sabbat!

Sep., 2026 | Rückblicke, 12 von 12

Dieser 12von12 erscheint einen Tag später, also am 13. September. Der Grund ist, dass der 12. ein Sabbat war. Dieser Tag hat für mich eine große Bedeutung, denn er ist der biblische Ruhetag (nicht der Sonntag). Bei uns heißt das, dass die Arbeit liegen bleibt und der Kalender geschlossen ist. Wir haben Zeit für den Gottesdienst, für unsere Kinder und Katzen, für Gemeinschaft und allgemeine Erholung.

Mein 12von12 nimmt Dich heute ein Stück weit mit in unseren Sabbat. Ganz gemütlich, ohne Hektik. Viel Freude dabei.

Wir nutzen die Ruhe für einen ersten Spaziergang. Hier können es zwei schon kaum abwarten.

Auch die anderen sind dabei. Sie kommen dieses Mal direkt mit, also ohne Leine.

Albert sorgt derzeit für reichlich Herzklopfen. Der Löschteich ist umzäunt, was Albert aber nicht abhält, drüber zu klettern. Er könnte zwar eine Weile darin schwimmen, aber an dem steilen Rand käme er nicht mehr heraus. Das ist lebensgefährlich!

Dasselbe Problem tritt auch bei Schwimmbecken auf: Wenn kein Ausstieg in Form einer Leiter oder einer Rampe angebracht ist, besteht für viele Tiere die Gefahr, dass sie darin ertrinken. Bitte stelle immer eine Möglichkeit zur Verfügung, dass Tiere aus jeder Art Wasser wieder herauskommen können – egal ob Teich, Schwimmbecken oder Regentonne.

Albert war sich im Übrigen gar nicht bewusst, in welcher Gefahr er schwebte. Er rutschte zwar mehrmals aus und bekam nasse Pfötchen, das hielt ihn aber nicht davon ab, weiter auf dem Rand herumzuspazieren, Teichlinsen zu fischen oder den Wasserläufern nachzuhaschen. Wir mussten uns etwas einfallen lassen, ihn da rauszuholen, ohne dass er vor Aufregung hineinrutschte. Frag nicht, wie wir das anstellten.

Nach dem Schrecken brauchen alle eine Stärkung.

Und Schlaf. Albert ist sehr körperorientiert und braucht immer irgendeinen seiner Geschwister bei sich. Hier kuschelt er sich zu Tabby.

Wir machen uns fertig für den Gottesdienst. Heute mag ich Retro und etwas schlichter. Ich hatte genug Aufregung für einen Tag.

Ganz so zur Ruhe findet Albert wohl noch nicht. Unser Korb, den wir mit Mittagessens fürs Potluck füllen, ist, wie soll ich sagen, ein Korb. Da gilt das Gleiche wie bei Kartons: Katzen lieben sie.

Ich hab vergessen, den Akku zu laden. So konnte ich nur noch ein Bild aus der Pause vom Blumenarrangement machen. Es war eine sehr schöne Predigt, die zum Nachdenken anregte: Im Rahmen der Frage, ob das Kreuz Christi mir ein Ärgernis oder eine Chance sei, wurde auch die Frage gestellt, ob ich bereit sei, Altes loszulassen, um Ewiges zu ergreifen.

Nach der Heimkehr freuen sich unsere Jungs, dass wir mit ihnen spielen. Derzeit stehen Ballspiele hoch im Kurs.

Dieses Mal gibt es abends eine Carobmilch. Ich überlege, ob das zu einem Running Gag wird.

Unser Jüngster bekam am Freitag eine Zusatzaufgabe von seinem Lehrer. Er sollte einige Aufgaben rechnen und ein Bild entsprechend der dazugehörigen Lösung ausmalen. Am Ende sollte ein Horn-Wildschwein entstehen. Als unser Jüngster eine Tomate mit einem Auswuchs erntete, war er ganz erfreut, dass wir offensichtlich Hornaten im Garten hätten. Ich durfte sie leider nicht aufschneiden, denn er will sie am Montag mitnehmen und seinem Lehrer schenken.

P.S.: Das Horn-Wildschwein ist in Wirklichkeit ein Chamäleon. Tat dem Gelächter hier kein Abbruch 🙂

Schließlich klingt der Abend mit einer Runde Katzen kuscheln aus. Monty genießt es.

Dieser 12von12 war etwas anders als zuvor. Dennoch hoffe ich, dass Du Freude an Deinem Ausflug in meinen Tag hattest. Bis zum nächsten Mal.

12von12 ist ein Blogformat, in dem Blogger*innen am 12. eines Monats ihren Tag in 12 Bildern festhalten. Weitere 12von12 findest Du bei Caroline Lorenz-Meyer auf Draußen nur Kännchen.

Wenn auch Du einen 12von12 geschrieben hast, hinterlasse ihn gerne hier. Es ist immer schön zu erleben, wie Blogger*innen das Internet vernetzen und man von einem Blog zum nächsten so viele neue Menschen kennenlernt.

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Hi, ich bin Mara

Hi, ich bin Mara

Als Katzenverhaltensberaterin & Pädagogin begleite ich Dich dabei, Deine Katze auf Augenhöhe zu verstehen und eine Beziehung zu gestalten, die auf Respekt und Vertrauen beruht.

Mein Augenmerk liegt besonders auf Katzen in Familien mit Kindern – gerade dort, wo der Alltag oft hektisch und herausfordernd ist.

Ich helfe Dir, Missverständnisse aufzulösen und eine echte Verbindung zwischen euch zu gestalten – mit alltagstauglichen Schritten, die sich unkompliziert in Dein Familienleben integrieren lassen. Gemeinsam schaffen wir einen entspannten Alltag mit Nähe, Spiel und Geborgenheit.

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