Mein Motto für 2026: Mein Weg – meine Art – mein Tempo

Jan., 2026 | Persönliches

Manche Jahresmottos entstehen aus einem Impuls heraus. Andere aus einem Wunsch. Und dann gibt es jene, die sich nicht plötzlich zeigen, sondern sich über Monate hinweg formen, fast unbemerkt, während man lebt, arbeitet, entscheidet, verwirft und neu sortiert.

„Mein Weg – meine Art – mein Tempo“ gehört für mich zu dieser letzten Kategorie. Es ist kein Vorsatz und kein Zielbild. Es ist eine Haltung, die sich aus Erfahrung verdichtet hat und die mir für das kommende Jahr 2026 Orientierung geben soll.

Dieses Motto markiert keinen Neuanfang im Sinne von „alles anders“, sondern steht vielmehr für eine bewusste Ausrichtung und für Klarheit darüber, wie ich arbeiten möchte, wofür ich meine Energie einsetze und unter welchen Bedingungen ich langfristig gute, verlässliche und verantwortungsvolle Arbeit leisten kann.

Mein Weg – meine Art – mein Tempo steht für die Qualität meiner Arbeit und die Bedingungen, unter denen sie entstehen kann.

Warum dieses Motto jetzt wichtig ist

2025 war ein Jahr intensiver Entwicklung. Beruflich wie persönlich. Ich habe mich sichtbar gemacht, mich fachlich weitergebildet, meinen Blog aufgebaut und begonnen, meine Arbeit klarer zu positionieren. Gleichzeitig habe ich erfahren, wie anspruchsvoll es ist, wenn mehrere Lebensbereiche parallel Aufmerksamkeit fordern und Entscheidungen nicht isoliert getroffen werden können.

Mein familiäres Umfeld bildet dabei den Rahmen, in dem alles stattfindet. Prozesse, die Zeit, Struktur und emotionale Präsenz erfordern, haben meinen Blick geschärft für das, was realistisch ist, was dauerhaft tragfähig bleibt und wo Grenzen notwendig sind. Weil ich Verantwortung trage. Weil ich zuverlässig sein will. Weil es mir wichtig ist.

Diese Erfahrungen haben mir geholfen, mein eigenes Arbeiten nüchterner zu betrachten. Nicht im Sinne von Verzicht, sondern im Sinne von Fokussierung. Ich habe deutlicher erkannt, unter welchen Bedingungen ich konzentriert, verbindlich und mit innerer Ruhe arbeiten kann. Und ebenso, was mich langfristig erschöpft, ohne dass daraus echte Qualität entsteht.

Mein Weg – meine Art – mein Tempo: Wie ich dieses Motto 2026 mit Leben füllen werde 

1. Mein Weg

Ich bin dankbar, im vergangenen Jahr viele Ideen geprüft zu haben. Dadurch zeigte sich, was mir fehlt und wo ich hinwill.

Ich arbeite dann stimmig, wenn Beziehung im Mittelpunkt steht. Beziehung zwischen Mensch und Katze. Beziehung zwischen Kind und Tier. Beziehung innerhalb von Familien. Das ist der fachliche Kern meiner Arbeit und der rote Faden, an dem ich mich orientiere.

Diese Klarheit bedeutet auch, dass ich nicht jede Möglichkeit nutzen muss. Nicht jedes Projekt passt. Nicht jede Idee will umgesetzt werden. Mein Weg entsteht aus bewusster Auswahl, aus Prüfen, Einordnen und Nachjustieren. Und nicht alles, was möglich wäre, gehört auf meinen Weg. Aber das, was darauf liegt, darf Tiefe haben.

Ich habe gelernt, Entscheidungen stärker an meiner fachlichen Ausrichtung und meinen Fähigkeiten und weniger an äußeren Erwartungen zu orientieren. Das verleiht meinem Arbeiten Richtung und macht es belastbar, weil es mich begeistert.

Ich liebe es, mich tief in ein Thema zu versenken, das mein Interesse geweckt hat. Ich liebe es, mit vollem Herzen wirksam zu werden, weil ich den Sinn darin sehe. Und ich liebe die Begeisterung, die Neugier und das Gefühl des „Wir schaffen das!“, das in jedem Schritt, den wir auf dem Weg zu einer respektvollen Beziehung gehen, steckt.

Gleichzeitig ist jeder Weg so individuell, dass er keinem anderen gleicht. Und mein Weg hat sich in den vergangenen Monaten sehr geändert, so dass ich 2026 Strukturen aufbaue, die besser zu mir passen.

2. Meine Art

Meine Art zu arbeiten ist geprägt von Respekt, Struktur und Beziehung. Sie ist meine Handschrift, die alle meine Inhalte zeichnet. In Sprache, in Haltung, in der Art, wie ich begleite, trainiere oder schreibe.

Ich erkläre, statt zu verharmlosen. Ich begleite, statt zu drängen. Ich halte nichts von schnellen Lösungen, sondern von Verständnis, Klarheit und Entwicklung. Das gilt sowohl für meine Arbeit mit Katzen als auch für meine Begleitung von Familien.

Diese Haltung spiegelt sich auch in meiner Kommunikation wider. Tiefe ist mir wichtiger als Lautstärke. Differenzierung wichtiger als Zuspitzung um jeden Preis. Schreiben erlaubt mir, komplexe Zusammenhänge ruhig und nachvollziehbar darzustellen, ohne sie zu verkürzen. Meine Gedanken brauchen Raum, um sich zu entfalten. Deshalb ist der Blog für mich kein Nebenprodukt, sondern ein zentrales Element meiner Arbeit.

Meine Art bedeutet auch, Grenzen zu setzen. Nicht jede Plattform passt zu meiner Arbeitsweise. Nicht jede Form von Sichtbarkeit unterstützt die Qualität dessen, was ich vermittle.

3. Mein Tempo

Mein Tempo ist eine bewusste Entscheidung. Weil ich weiß, dass gutes Arbeiten Zeit braucht. Zeit für Vorbereitung. Zeit für Reflexion. Zeit für Integration. Ein hohes Tempo mag kurzfristig produktiv wirken, führt aber langfristig oft zu Oberflächlichkeit und innerer Unruhe.

Vielleicht ist mein Tempo auch der wichtigste Teil dieses Mottos. Denn Geschwindigkeit ist nicht nur eine Frage von Zeit, sondern von Verantwortungsbewusstsein.

Ein ruhigeres Tempo erlaubt mir, klarer zu denken, bewusster zu wählen und verlässlicher präsent zu sein. Weniger parallel. Weniger zerrissen. Mehr ganz. Für meine Familien. Für meine Inhalte. Und für mich selbst. Gerade dann, wenn mehrere Verantwortungsbereiche zusammentreffen, ist Tempo kein nebensächlicher Faktor, sondern ein Qualitätsmerkmal.

Die Besinnung auf das Wesentliche ist für mich deshalb kein Rückzug, sondern eine Form professioneller Sorgfalt.

Da mein familiäres Umfeld Stabilität und Vorhersehbarkeit braucht, ist mein Tempo eine bewusste Rahmenbedingung für meine berufliche Arbeit. Ich bin wählerisch in meiner Wortwahl. Deswegen spreche ich nicht von Reduktion, sondern von Fokus. Und Fokus ist in meinen Augen ein Teil von Fürsorge. Für meine Familie. Und für mich. Und letztlich auch für Dich.

Was das konkret für mich bedeutet

Dieses Motto bleibt nicht abstrakt. Es übersetzt sich in Entscheidungen, die auch unbequem sein werden.

Ich priorisiere meine Inhalte und Angebote konsequent entlang meiner Kernkompetenz. Die Arbeit mit Familien, Kindern und Katzen steht im Mittelpunkt. Alles andere ordnet sich diesem Schwerpunkt unter oder tritt zurück. Das wirkt sich auf die Wahl meiner Weiterbildungen aus, aber auch die Themen in meinen Blogartikeln. Und ich spüre, wie mich jetzt schon eine innere Begeisterung beflügelt. Dieses Nachjustieren tut gut.

Ich vereinfache auch meine Strukturen. Mein Blog bildet das inhaltliche Fundament, auf dem alles Weitere ruht. Ich schreibe Fachartikel zu meinem Schwerpunkt und investiere ergänzend gezielt in wenige, ausgewählte Fortbildungen, zum Beispiel Tages-Webinare zu Katze-Kind-Themen und eine Trainer-Weiterbildung, die im Oktober beginnt. Ich plane meine Projekte so, dass sie sich organisch ins Jahr fügen und nicht unter Zeitdruck leiden, während das Familienleben den nötigen, sicheren Rahmen behält.

Und ich gehe nur in einem Tempo vorwärts, das sich stimmig anfühlt und mit meiner Entwicklung harmoniert. Ich arbeite mit kleinen, realistischen Zielen und festen Arbeits- und Familienzeiten. Ich reduziere Multitasking, weil Qualität Raum braucht. Und weil unser Familienalltag aktuell mehr Ruhe und weniger Reizüberflutung verlangt.

Fazit: Ein Versprechen an mich selbst

„Mein Weg – meine Art – mein Tempo“ ist mein Versprechen an mich für 2026.

Ich richte meine Arbeit konsequent an meinen Werten aus. Ich arbeite auf eine Weise, die Beziehungen, Bedürfnisse und Notwendigkeiten besser in Einklang bringt, weil ich sie auf verschiedenen Ebenen achte. Und ich gehe in einem Tempo, das für mich, meine Arbeit und meine Familie richtig ist. Das ist für mich ein respektvolles und klares Vorgehen. Ich bin gespannt, wie es sich auf die kommenden Monate auswirkt.

Für dieses Jahr habe ich mir deswegen drei einfache Leitlinien gesetzt, die meine Arbeit lenken sollen:

  • Ich halte meinen Fokus bewusst schlank und tief. Dabei ist das Bloggen mein zentrales „Schaufenster“ und weitere Plattformen können dazu kommen, müssen es aber nicht.
  • Ich konzentriere mich pro Monat und Quartal auf ein zentrales Projekt und blocke feste Zeiten dafür. Mein Jahr erhält auf diese Weise eine Richtung und wird vorhersehbar, lässt gleichzeitig aber auch genug Flexibilität zu.
  • Ich definiere klare Regeln für unseren Familienalltag, damit Arbeit und Nähe miteinander bestehen können. Beides braucht und darf seinen Raum haben.

Vielleicht ist das kein spektakuläres Motto. Aber es ist ein ehrliches. Deshalb ist es für mich das richtige Leitbild für dieses Jahr.

Du willst mich 2026 dabei begleiten, wie ich mein Motto umsetze?

Wenn Du Dich dafür interessierst, wie Du eine ehrliche, ethische Katze-Kind-Beziehung gestaltest oder Deine Katze in eurem Zuhause mit Kind artgerecht, spannend und kreativ auslasten kannst, behalte meinen Blog im Auge:

Es kommen mit der Zeit immer mehr Artikel zu genau diesem Themenfeld dazu!

Und eine zweite Ankündigung nehme ich hier einmal vorweg: Im Mai starte ich meinen Newsletter, in dem ich Einblicke, praktische Tipps und Ankündigungen teile. Wenn Du nicht so lange warten möchtest und ein Anliegen hast, dann schreibe mir direkt eine Nachricht entweder an kontakt@marahoffmann.de oder über mein Kontaktfeld.

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Als Katzenverhaltensberaterin & Pädagogin begleite ich Dich dabei, Deine Katze auf Augenhöhe zu verstehen und eine Beziehung zu gestalten, die auf Respekt und Vertrauen beruht.

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