12 von 12 im Januar 2026: fiebernde Kinder & der Beginn einer Erkältungswoche

Jan., 2026 | Rückblicke, 12 von 12

Der erste 12 von 12 in diesem Jahr 2026 und insgesamt mein 6. 12 von 12. Ich bin ja nicht so Foto-affin und auf Insta unterwegs, daher gefällt mir dieses Format sehr gut, um einfach von meinem Tag zu erzählen: Als Mama von Katzen und Kindern und manchmal auch als Katzenberaterin.

Dieser erste 12 von 12 in 2026 ist allerdings etwas überschattet: Unser Älterer liegt seit dem Wochenende fiebernd im Bett. Entsprechend gestreckt und herausfordernd ist der Tag. Während ich mich um unseren kranken Jungen kümmere, will der Jüngste natürlich auch seine Beschäftigung, ganz zu schweigen von den Katzen. Mal sehen, heute bin ich voraussichtlich spät mit meinem 12 von 12 dran, aber dieses Jahr steht ohnehin unter meinem Motto für 2026: Mein Weg – meine Art – mein Tempo. Und kranke Kinder gehen vor. Sowieso.

An dieser Stelle will ich es mir auch nicht nehmen lassen, Caro von Draußen nur Kännchen zu danken, dass sie diese Bloggertradition auch jetzt in 2026 aufrecht erhält. Und ich danke all jenen, die wirklich erst ihren 12 von 12 in Caros Liste eintragen, wenn der Beitrag fertig ist. Und ja, leider sind zur aktuellen Mittagszeit bereits wieder etliche Beiträge dabei, die unfertig sind. Blogger-Ehre geht anders.

Nun aber zu meinem – fertigen – 12 von 12.

P.S: Auch wenn Chatty gerne diese Bindestriche nutzt und ich sie seitdem nicht mehr leiden kann, müssen sie wohl manchmal sein. Sie sind Teil der deutschen Sprache und finden dann und wann auch mal in meine Artikel Eingang, die ich immer alle selbst schreibe. Blogger-Ehre.

Nun geht’s aber los:

Das erste Foto entstand heute in der Früh nach einer durchwachten Nacht. Ich kann kaum zählen, wann ich das letzte Mal wirklich durchgeschlafen habe. Wahrscheinlich ist es Jahre her. Was soll ich sagen? Eltern kennen das.

Selfie einer Katzenberaterin: Gerade aufgestanden, fröhlich, müde und mit ungekämmter Löwenmähne.
Gegen Sichtbarkeits-Angst: Ein Selfie früh am Morgen. Gerade aufgestanden, fröhlich, müde und mit ungekämmter Mähne

Der Papa ist bereits zur Arbeit gefahren. Er hat uns einen warmen Ofen samt Frühstückstisch hinterlassen. So bleibt mehr Zeit, die Kinder und Katzen zu versorgen. Und das ist bitter nötig: Mit den Kleinen wächst auch ihr mächtiger Appetit!

Und da das Futter der Kätzchen immer irgendwie leckerer schmeckt, sind die Großen auch gleich da.

Eine Norwegische Waldkatze in Silber-weiß sitzt auf einer Kratztonne. Ihr Schwanz hängt herunter, sie schaut mit ihren grünen Augen direkt in die Kamera.
Erbse: Ich wüsste so gerne, was Du denkst…

Erbse sitzt meist und schaut erst einmal, was so anliegt. Möhrchen scheint dagegen etwas abgelenkt zu sein. Während ich also die Kleinen und Großen versorge, kontrolliert Möhrchen die Lage.

Eine dreifarbige Norwegische Waldkatze schaut aus dem Fenster in die mit Schnee bedeckte Hecke. Sie steht auf einem Kratzbaum und streckt sich etwas- man sieht sie von hinten.
Möhrchen: Und was ist da gerade Spannendes?

Die Katzen sind versorgt und ich schau nach meinen kranken Jungs. Denn mittlerweile zeichnet sich beim Jüngsten auch ab, dass da etwas im Gange ist. Er wird ungewohnt still und anhänglich. Klares Zeichen für „Ich werde krank.“

Doch zunächst staune ich nicht schlecht: Mein kleines Sorgenkind sitzt auf der Fensterbank im Zimmer bei den Jungs! Wenn’s still ist, klappt’s. Aber unsere Jungs sind nur still, wenn sie krank sind. Oder schlafen. Oder essen. Oder etwas aushecken. wobei das ungefähr nur zehn Sekunden dauert und dann wird wild herumgetüftelt, diskutiert (im positiven Sinne) und gelacht. Mit Ruhe kann ich hier leider nicht dienen.

Und das ist auch der Grund, warum sie mein Sorgenkind ist: Sie braucht mehr Ruhe, als ich ihr bieten kann. Ihre Geschichte ist traurig und ich mag sie gar nicht erzählen. Ich habe aktuell eine Anzeige für sie am laufen, ohne zu viel vom Hintergrund zu verraten. Was soll ich sagen: Die Häme bekomme ich. Aber aus Respekt (?) vor ihrem vorigen Zuhause belasse ich es dabei.

Eine dreifarbige Britische Langhaar-Katze sitzt seitlich auf einem Fensterbrett und schaut in die verschneite Landschaft hinaus.
Müsli: Draußen nur Kännchen…. ich meine Schnee 😀

Immerhin ist das Wetter heute noch so richtig winterlich. Ich kann gar nicht sagen, wann ich das letzte Mal zum Geburtstag Schnee hatte *freu*. Nein, heute ist nicht mein Geburtstag. Der ist schon ein paar Tage her. Aber da lag auch Schnee 🙂 Und ich liebe Schnee! Und ich liebe Sonne und überhaupt bin ich gerne draußen und drinnen. Je nachdem, was gerade zu tun ist.

Ein Sonnenaufgang in verschneiter Landschaft: Im Hintergrund der glutrote Sonnenball, davor eine Wiese, die von kahlen Büschen und vereinzelten Bäumen gesäumt ist.
Glutroter Sonnenaufgang

Während der Ältere im Bett liegt, hält sich der Jüngere noch auf den Beinen und weigert sich, eine Pause einzulegen. Was soll ich sagen? Gegen seinen Willen funktioniert es nicht und mache ich nicht. Also muss etwas her, was seine Kraft nicht zu sehr beansprucht und in seinen Augen aber dennoch sinnvoll ist: Wir packen die Pakete weiter aus. Und wie dankbar bin ich, dass die Post/ Paketzusteller bei der Witterung unterwegs sind!

Meinen Kindern bringe ich bei, die Arbeit anderer zu schätzen. So verschenken wir neben einem „Danke!“ auch gerne selbstgebackene Kekse, Honig oder in der Sommerhitze auch ein kleines Care-Paket gegen Kreislauf-Schwierigkeiten mit Wasser, Äpfeln & Co. Ich finde, gerade die Arbeit von PaketzustellerInnen, StraßenarbeiterInnen, Müllmännern/-frauen usw. ist so wichtig! Wo kämen wir hin, wenn niemand mehr diese Arbeit verrichtet?!

Und wo Pakete bzw., Kartons sind, sind Katzen bekanntlich nicht weit.

Eine Katzenberaterin packt Pakete aus: Darin u. a. Streu für Katzen. Ein neugieriges Kätzchen inspiziert den Inhalt und sitzt im Karton auf dem Streusack. Das Bild ist von oben runter in die Situation aufgenommen.
Typisch Katze- die Erste
Eine silber-weiße Norwegische Waldkatze sitzt in einem Karton. Ein roter kleiner Kater schaut neugierig hinein.
Typisch Katze- die Zweite

So langsam wird der Jüngste richtig ruhig und sucht nur noch meine Nähe. Aber liegen will er immer noch nicht. Also: ViKo mit Judith Peters und Kind auf dem Schoß. Er kommt gleich. Erst wollte er unbedingt noch ein Foto machen.

Eine Katzenberaterin ist in einer Videokonferenz. Das Foto ist von hinten über ihre Schulter aufgenommen und zeigt die Übertragung von Judith Peters von "The Content Society"- Veröffentlichung mit Genehmigung von Judith.
Veröffentlichung mit Genehmigung von Judith

Zwischendurch alle hin und her getragen, versorgt usw. Und obwohl meine Gedanken gerade woanders sind, fällt mir doch ein Detail ins Auge. Also: Die Kamera gezückt -was bei mir etwas dauern kann -und schweißgebadet geknipst, bevor die Uhr umstellt. Geschafft!

Auf einem weißen Elektroherd steht in roter Schrift eine digitale Uhrzeitangabe: 12:12 Uhr.
Wie passend 🙂

Nun ist es soweit. Der Jüngere fiebert jetzt auch. Matt wie ein Wassersack hängt er auf meinem Schoß, während ich einhändig versuche zu tippen und nebenbei in der Online-Sprechstunde bei unserm Arzt warte. Alleine, mit zwei fiebernden Kindern und bei der Witterung geh ich nicht raus. Zumal mein Hals auch schon juckt und sich Kopfschmerzen bemerkbar machen.

Also irgendwie mit Kind auf dem Arm noch Wasser aufgesetzt – mit Küchenuhr, damit ich an den Glaskocher denke… und Tee gekocht. Salbei gegen Halsweh oder Cistus gegen allgemeine Erkältung? Thymian ginge auch, mag ich derzeit aber nicht. Ein paar Minuten zum Überlegen habe ich noch.

Eine Eieruhr im Design eines Marienkäfers steht auf einer hölzernen Arbeitsplatte.
Nützliches Küchen-Helferlein! Wenn nur das ständige Ticken nicht wäre XD

Mein aller-Ältester stellt mich seinen Freunden ja als Hexe vor. Weil ich ein paar Gartenkräuter kenne. Was Kinder so für ein Bild von ihren Eltern haben…

Zumindest kann ich bestätigen, dass mir gerne eine Katze auf der Schulter sitzt XD. Schon mal gefragt, warum Hexen so oft mit Buckel in Verbindung gebracht werden?! XD

Und dann heißt es: Weiter warten. Und weil warten nicht Untätigkeit bedeutet und ich gleichzeitig an den Schreibtisch gefesselt bin, tue ich etwas innvolles: Blogartikel lesen. Da sind mir einige schöne Artikel untergekommen.

Am 12. Januar ist gefühlt nicht mehr Jahresanfang, aber in der Auflistung von Judith Peters sind so viele interessante Artikel, dass ich sie trotzdem lese.

Einer stammt von Dr. Laila Schmidt, die als Ärztin ein pures Abenteuer-Leben lebt. Spannend zu lesen und sehr tiefgründig.

Ein zweiter Beitrag von Jenny von Moms4Moms erzählt von ihrem Weg, Mütter zu vernetzen.

Die nächsten Tage verlinke ich noch andere spannende Artikel und dann werden vielleicht auch 12 von 12 dabei sein: Die schaffe ich heute mit den Kindern nicht mehr zu lesen.

Die Wartezeit im Online-Warteraum hat sich auf über 4 Stunden hinausgezögert. Der Jüngere ist darüber doch noch eingeschlafen. Aber ich hab heute keine Kraft mehr. Krankenschein für die Schule hin oder her- wir brauchen jetzt alle Ruhe.

Foto eines Bildschirms mit der Wartezeit einer Patientin im Online-Warteraum eines Arztes. Die Anzeige zeigt: 4 Stunden und 3 Minuten.
Geduld aber tut euch Not…

Zum Abschluss habe ich noch ein schönes Motiv gefunden. Heute früh tobte die Katerbande durchs Haus. Offensichtlich ist einer von der Fensterbank runter in dem Eimer mit dem angerührten Lehm gelandet. Natürlich an einem Ort, wo eine Katze nicht hingelangt. Eigentlich…

Katzenspuren in einem Eimer mit angerührtem Lehm.
Sehr verdächtig…

Entsprechend unserer Gesundheit halte ich den Abschied kurz.

Sei lieb gegrüßt, ich hoffe, Dir und Deinen Lieben geht es besser und ich freue mich auf Deinen 12 von 12 und/ oder Deinen Kommentar!

P.S.: Beim Warten und übers Editieren habe ich glatt meinen Tee vergessen. Es ist ein Salbei-Tee geworden, der jetzt leider kalt und zu stark geworden ist. Also: Wasser neu aufsetzen – und dieses Mal dran denken! Wozu hab ich denn die Eieruhr XD. Ich bin reif fürs Bett 😀

P.P.S.: Ich warte mittlerweile über 4 Stunden auf die Sprechstunde… Wenn das nicht Geduld ist…Ich hoffe, die ÄrztInnen und Helferinnen können heute Abend dennoch ausspannen.

Weitere Beiträge

18 Gründe für ein Leben mit Katze

18 Gründe für ein Leben mit Katze

Du überlegst, ob eine Katze in Dein Leben passt? In diesem Artikel nenne ich Dir 18 Gründe, welche Wirkung eine Katze auf Dein Leben haben kann. Entdecke, wie sie Dein inneres Gleichgewicht unterstützt und auf sanfte, nachhaltige Weise Dein Wohlbefinden fördert.

mehr lesen
Hi, ich bin Mara

Hi, ich bin Mara

Als Katzenverhaltensberaterin & Pädagogin begleite ich Dich dabei, Deine Katze auf Augenhöhe zu verstehen und eine Beziehung zu gestalten, die auf Respekt und Vertrauen beruht.

Mein Augenmerk liegt besonders auf Katzen in Familien mit Kindern – gerade dort, wo der Alltag oft hektisch und herausfordernd ist.

Ich helfe Dir, Missverständnisse aufzulösen und eine echte Verbindung zwischen euch zu gestalten – mit alltagstauglichen Schritten, die sich unkompliziert in Dein Familienleben integrieren lassen. Gemeinsam schaffen wir einen entspannten Alltag mit Nähe, Spiel und Geborgenheit.

Kommentare zum Beitrag

1 Kommentar

  1. Liebe Mara,
    sehr cool, gleich ein Selfie am Morgen gegen die Sichtbarkeitsangst zu machen! Chapeau! Und wow: was für ein Tag. Hoffe, dass es Deinen Lieben bald besser geht und sende viele Gesundheitsgrüße.
    Herzliche Grüße,
    Birgit, TCS-Kollegin
    P.S.: Ich habe seit langem mal wieder ein 12 von 12 geschrieben. Ein überschattetes. Ging nicht anders heute. Vielleicht magst Du ja mal schnuffeln: https://birgit-ising.com/rueckblicke/12-von-12-januar-2026/

    Antworten

Trackbacks/Pingbacks

  1. KW03/2026: Alle TCS-Blogartikel - The Content Society - […] 12 von 12 im Januar 2026: […]

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert