Gestern hatte die Blogdekade unter der Moderation von Franzi Blickle gestartet. Demnach ist heute Tag 2. Neben dem „Ideengewitter“ und einem neuen Blogartikel gibt es heute gleichzeitig einen Einblick in meinen Tag in 12 Bildern- eben ein 12 von 12.
Wenn Du dieses Format noch nicht kennst: Ein 12 von 12 ist ein auf 12 Bildern basierter Blogartikel, der sich aus unterschiedlichen Situationen des entsprechenden Tages speist. Für mich ist es ein willkommenes Format, um Dich etwas hinter die Kulissen zu nehmen und mich persönlicher kennen zu lernen.
Wenn Du weitere 12 von 12 sehen willst, findest Du bei Caro von Draußen nur Kännchen noch viele weitere Artikel von anderen Blogger*innen. Caro hält die Tradition am Leben und dafür sei an dieser Stelle herzlich gedankt!
Ein Tipp: Es lohnt sich, erst am Abend und auch in den folgenden Tagen noch einmal bei Caro vorbeizuschauen. Viele Artikel werden nämlich erst bei ihr verlinkt, wenn sie fertig sind 😉
Ich freue mich über Deinen Kommentar und/ oder Link, wenn Du selber einen 12 von 12 verbloggt hast. Und nun: Viel Freude beim Gucken!
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Mein Tag beginnt wie immer recht früh in den Morgenstunden. Und das, obwohl wir in Mecklenburg Ferien haben und die Kinder noch schlafen. Mein Mann heizt das Haus und bereitet den Frühstückstisch vor und wenn ich kein Auge mehr zu bekomme, muss ich einfach aufstehen. Es ist jetzt ca. 5 Uhr morgens. Es spricht sich ganz schnell rum, dass ich aufgestanden bin.

Nachdem alle Katzen begrüßt sind und dem ersten Wasser gibt`s noch etwas Warmes zu trinken. Im Augenblick habe ich weniger Lust zu Tee und Kaffee ist nicht meins.

Wenn noch alles ruhig ist, schreibe ich an meinem Blogartikel von Tag 1 der Blogdekade. Es kamen viele Ideen zusammen und ich habe mich für einen sehr praktischen Artikel entschieden, der eine der häufigsten Fragen von Eltern mit Katze & Kind aufgreift: Meine Katze schläft im Kinderbett- ist das in Ordnung? Ich möchte jedoch nicht, dass Eltern zig Artikel durchsuchen müssen, um irgendwo Fragmente auf ihre Fragen zu finden und sie dann im Wust ihrer vielen Gedanken noch ordnen zu müssen. Meist sind sie irgendwann vor lauter Informationsflut so überlastet, dass sie am Ende den berühmten Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen können. Darum habe ich mich für einen umfassenden Artikel entschieden, ohne jemanden in irgendeine Richtung drängen zu wollen. Vielleicht beschäftigt ich auch die Frage und Du magst ihn ebenfalls lesen- und wenn Dir weitere Fragen dazu kommen, schreibe sie mir gerne direkt unter den Artikel in die Kommentare.

Währen dich noch tippe, fliegen am Himmel die Wildgänse vorbei. Bis ich aber meine Kamera bereit habe, ist der Schwarm schon vorbei. Ich bekomme nur noch die Nachzügler vor die Linse.

Pünktlich um 8:30 Uhr startet die Blogdekade und es regnen neue Ideen für viele neue Blogartikel.

Da wecken seltsame Geräusche meine Aufmerksamkeit. Unsere Jüngsten halten wohl nichts von unserer Wohnungseinrichtung. Im übermütigen Spiel wird dann gerne mal umdekoriert…

Auch die Kleinen wollen (müssen) lernen. Neben Auto fahren, Tierarztbesuch, Pflegemaßnahmen ist auch die Gewöhnung an das Geschirr ein Bestandteil des Trainings. Unser Jüngster hat einen Draht zu Tieren und ist bei ihnen heiß beliebt.

Über Mittag haben auch Katzen eine Ruhephase. Und auch wenn sie nicht immer in den Tiefschlaf sinken, schaffen sie es doch, so weit abzuschalten, dass sie sich erholen können. Das will ich auch können XD

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber diese Beutel sind wirklich nicht unser Geschmack… Naja, sie erfüllen ihren Zweck.

Irgendwann, wenn es stille wird im Haus, muss man mal nachschauen, wer was ausheckt und wo wer steckt…

Etwas, was ich wirklich liebe, ist, dass Kinder noch diese Neugier, Offenheit und Experimentierfreude in sich tragen. Sie wollen alles verstehen, alles kundschaften und saugen Wissen, Erfahrungen usw. nur so in sich auf. Ich treffe immer wieder auf kleine „harmlose“ Experimente, wie dieses hier: Mein Jüngster will sehen, was passiert, wenn er Holz in Milch auflöst. Ganz nebenbei wurde das ausgelöst durch die Optik, die ein Häufchen in der Katzentoilette hinterließ… auf welche Ideen man kommen kann?!

Zum Abend heizt mein Mann noch einmal den Ofen. In unserem Bauernhaus sind sie Gold wert! Sie heizen nicht einfach den Raum. Ihre Wärme durchdringt den Raum, die Möbel, die Wände und uns selbst.

Heute ist es sehr spät geworden. Völlig platt ist auch für uns nun Ruhe angesagt.
Ich hoffe, Du hattest Spaß an Deinem Ausflug in meinen Tag und freue mich über einen Kommentar von Dir 🙂





Liebe Mara,
nun muss ich Dich endlich auch hier einmal besuchen kommen in Deinem schönen Blog! Bei uns war so viel los die letzten Tage, ich hab gar keine Blogs mehr geguckt. Was für eine schöne Seite Du hast! Vor vielen Jahren habe ich unseren Sohn zum Schlagzeugunterricht gefahren und wir sahen plötzlich an eine Hauswand gelehnt ein kleines Häufchen Elend – schwarz weiß und zuckersüß, aber total verlaust, halb verhungert und offensichtlich angefahren. Es war ein kleiner Kater – wir tauften ihn später Whisky. Wir sammelten ihn ein, wickelten ihn in einen Schal, denn er hätte die eiskalte Nacht nicht überstanden. Statt Schlagzeugunterricht sind wir direkt zur Tierärztin. Sie hat ihn untersucht und behandelt. Ein Beinchen war gebrochen, ein Stück Ohrspitze ab, die Nase blutig abgeschrabbelt. Aber wir haben ihn wieder aufgepäppelt bekommen! Er wurde der frechste und süßeste Kater der Nachbarschaft (er ist nämlich unser Familienmitglied geworden), sein Beinchen ist wieder zusammengewachsen und er konnte klettern, wie ein Weltmeister 😉 Unser Whisky lebt immer noch, ist aber jetzt schon ein alter Kater 🙂 Ich denke oft und gerne an die Zeit zurück, als ich ihn als Baby in meiner Schürzentasche rumgetragen habe oder er bei meiner Schreibtischarbeit neben mir in einem kleinen Körbchen auf dem Schreibtisch schlief und schnurrte. Weil Du Katzen offensichtlich auch so magst, musste ich dir die Geschichte jetzt einfach mal erzählen! Nun sende ich Dir ganz liebe Grüße hier vom Niederrhein und komme sicher öfter zu Besuch! Loni x
Liebe Loni,
wow! Eure Geschichte berührt mich sehr! Es ist so schön zu lesen, dass Whisky so ein aufmerksames Zuhause gefunden hat und so geliebt wird! Ich kann mir das so gut vorstellen, wie Du ihn rumgetragen hast 💛
Danke für eure Geschichte!
Liebe Grüße und auf ein neues Lesen
Mara 💛
Liebe Mara,
wenn ich die Wildgänse im Frühjahr sehe, hüpft mein Herz vor Freude. Und so hässliche Einkaufsbeutel besitze ich auch. Sie sind praktisch und erfüllen ihren Zweck, ansonsten verschwinden sie in der Schublade.
LG, Heike
Liebe Heike,
wir haben die Wildgänse tatsächlich das ganze Jahr über hier. Besonders im Winter, wenn alles still ist, durchbrechen ihre Rufe die Stille. Das hat etwas sehr Schönes an sich.
Und was die Beutel betrifft: Unsere früheren waren schlichter, aber irgendwann einfach durch. Nun sind es eben diese Muster. Hauptsache, sie halten wieder ein paar Jahre 🙂
Liebe Grüße
Mara
Oha, bei dir ist ja tierisch was los. Zum Glück bin ich gegen Katzen allergisch, sonst hätte ich dir am liebsten deinen „Schatten“ entführt. Was für eine besondere Katze.
Ich finde die Neugier bei Kinder auch so schön und sich finde, wir sollten uns das auch als Erwachsene bewahren. Neugierig durch die Welt gehen und Neues erkunden.
Hab ein tierisch schönes Wochenende
Antonette
magst du meine „12 von 12“ vom Februar lesen? Gerne hier: https://happy-bestager.de/12-von-12-februar-2026/
Liebe Antonette,
ja, hier ist tatsächlich immer etwas los 🙂 Zum Glück passt unser „Schatten“ gut auf sich auf. Sie wäre nicht so leicht zu entführen 😀
Und mit der Neugier hast Du so recht. Wenn man als Erwachsener wirklich mitmacht, bekommt man manchmal einen etwas irritierten Blick. Aber die Welt wird so viel bunter, wenn man sich diese Offenheit bewahrt.
Liebe Grüße!
Mara
Wow, ist die oberste Katze schön! Wie viele hast Du denn eigentlich? Wahrscheinlich wechselt das, oder?
Ja,die Kachelöfen meiner Kindheit hab ich auch in guter Erinnerung und vermisse sie bis heute, wenn die blöde moderne Brennwert-Therme das desolate alte Haus nicht annähernd schafft… Ich muszte immer aufpassen, den Ofen rechtzeitig zuzumachen, dann hielt die Wämrme schön.
Liebe Grüsze und ein schönes WE
Mascha
Liebe Mascha,
lieben Dank für Deine Grüße!
Unser Rudel „wechselt“ nicht im eigentlichen Sinne. Wir haben einen festen Kern an eigenen Katzen. Zusätzlich begleiten wir immer wieder Pflegekatzen auf Zeit, bis sie ihr passendes Zuhause finden. Solange arbeite ich mit ihnen, wenn sie z.B. Herausforderungen oder belastende Erfahrungen mitbringen.
Auf dem Dorf tauchen auch immer wieder Streuner auf, oft Katzen, die einfach ausgesetzt wurden. Aktuell versorgen wir daher einen Kater, der noch auf ein eigenes Zuhause wartet.
Ich wünsche Dir eine schöne Woche!
Mara